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Auf dem polnischen Immobilienmarkt gibt es immer mehr Angebote für Investitionen in Condo-Hotel-Eigentumswohnungen. Dies sind vor allem Touristenappartements in polnischen Badeorten, polnischen Großstädten oder in polnischen Bergkurorten. Auf den ersten Blick scheint die Investition in eine attraktive Immobilie in Polen sehr vorteilhaft zu sein. Wie bei jeder Investition ist auch hier gesunder Menschenverstand sowie Vorsicht geboten.

Zuerst sollten Sie darauf achten, wer Ihnen eine solche Investition anbietet, Sie sollten die Vertrauenswürdigkeit des verkaufenden Unternehmens untersuchen. Dann ist es wichtig, die Rechtmäßigkeit der Investition und ihrer Bauphase zu prüfen, insbesondere, ob die Vertragspartei die Immobilie tatsächlich betreibt und besitzt und dann ihr Verwalter wird.

Oft wird der Bau eines solchen Hotels von Anfang an mit dem Geld der Investoren durchgeführt und es kann zu einem erheblichen Problem kommen, wenn die gesamte Finanzierung nicht gesichert ist. Daher ist zu bedenken, dass je früher Sie die der Bauphase investieren, desto größer ist Investitionsrisiko.

Es ist zu beachten, dass die verkauften Wohnungen gewerblicher Natur sind und somit die Käufer von Immobilien nicht durch die Bestimmungen des Gesetzes über den Schutz der Rechte des Käufers eines Einfamilienhauses oder einer Wohneinheit geschützt sind. Ihre Investition untersteht keinem besonderen Schutz.

Bei solchen Investitionen werden am häufigsten folgende Verträge abgeschlossen:

1. Vorvertrag,
2. Bauträgervertrag,
3. Mietvertrag mit garantiertem Gewinn auf festem Niveau,
4. Mietvertrag ohne garantierten Gewinn (Gewinn abhängig von der Höhe der vermieteten Tage ohne Obergrenze).

Es empfiehlt sich auch, im Voraus die Kosten des Managements sowie die Regeln der Verteilung dieser Kosten zwischen den Anlegern zu kennen. Eine mangelnde Rentabilität des Hotels ist ein weiteres Risiko für den Investor.

Es ist empfehlenswert, eine reale Möglichkeit der Nutzung der eigenen Wohnung für sich selbst zu gewährleisten und dabei zu prüfen, wie der Verwalter sich um eine möglichst geringe Leerstandsquote bemüht. Man sollte sich dabei auch über die lokale Auslastungsquote und die voraussichtlichen Marktveränderungen, z.B. durch die Erhöhung des Angebotes vor Ort, erkundigen. Ferner ist die kritische Frage zu stellen, was passiert, wenn der Verkäufer oder die Hausverwaltung in Konkurs geht - wird es dann möglich sein, das Appartement "auf eigene Faust" weiter zu vermieten?

Wenn Sie an der Investition in Polen interessiert sind, lohnt es sich, die Verträge verschiedener polnischen Bauträger zu vergleichen.

Posen, Szczecin, den 26.09.2018

Ewa Kosowska-Czapla

Polnische Rechtsanwältin / Polnische Insolvenzverwalterin

 

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